28.12.2007 CHEMNITZ @AJZ TALSCHOCK
12/28/2007 | BANDS: CALLEJON + WAR FROM A HARLOTS MOUTH + LAST ONE DYING + MYRA + A POINT OF PRINCIPLEAngekommen im AJZ, war die Show dieses mal nicht wie gewohnt im Talschock sondern im wesentlich kleineren St. Etienne.
Los gings zur „Primetime“ gegen 20:15 mit der ersten Band, A POINT OF PRINCIPLE, aus Chemnitz. Hätte sich im nachhinein gespart werden können.. Ihre Musik war irgendwo zwischen Thrash, Trash, Punk und Metal und einem Sänger der so irgendwie nicht zur Musik passte. Wie auch immer.
Als MYRA als nächstes die Bühne betraten war der Saal dann schon recht gut gefüllt und die Leipziger lieferten eine wie immer mehr als solide Show über 8 Songs. Darunter leider nur einer („Trigger happy“) von der EP. Aber neues material kommt ja in Form einer Full Length vor raus sichtlich im Frühjahr. Zudem war es die Abschiedsshow von Robert am Bass, der vom A WALK THROUGH PERIL Gitarristen Felix ersetzt wird.
LAST ONE DYING aus Köln ließen das Niveau dann wieder mächtig sinken. Stinklangweiliger Stino-Metalcore mit einem Haufen lahmer und geklauter Riffs und nervigen KSE- Gesang. Ich frage mich nur womit die sich die Tour- Teilnahme verdient haben.
WFAHM dann als 4. an der reihe, und ich muss sagen: Hut ab! Da gab’s doch mal mächtig was auf die Mütze! Erstmals auch etwas mehr Publikumsaktion zu verzeichnen, spielten die Berliner fast nur Songs der neuen Scheibe. Der neue Shouter scheint sich auch gut eingewöhnt zu haben. Vielleicht nicht ganz so charakteristisch und eigenständig wie Steffen, aber das braucht sicher auch seine Zeit.
CALLEJON lieferten danach eine super Show, mit so ziemlich allen "Hits". Insgesamt zwar nicht ganz so gut wie WFAHM, allerdings haben sie mit dem Konzert ihre Headliner Position unterstrichen. Allerdings waren sie mir vor 3 Jahren (damals noch im Squat in Erfurt) wesentlich sympathischer.
Trotz Allem ein sehr lohnenswerter Abend mit 3 super, und 2 weniger guten Bands. Überraschend auch das extrem junge Publikum mit dem ich so nicht gerechnet hätte. Die Show ins „St Etienne“ zu legen war wohl eine gute Entscheidung, da es zwar sau voll war, das Ganze im Talschock jedoch sehr leer ausgesehen hätte.
( written by karsten )
photo taken from: christophebortels.net
Category: Reports
Posted by: marco
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